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Hundekontrolle

Hundekontrolle

Am 1. Mai 2012 ist das neue Hundegesetz in Kraft getreten. Die Gemeinden führen gemäss § 2 Abs. 2 Hundegesetz die Hundekontrolle durch. Die Einwohnerkontrolle überprüft, ob die gemeldeten Hunde über einen Mikrochip verfügen und bei AMICUS registriert sind. Für Rassetypen, welche als "Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial" bezeichnet sind, muss die vorgängig beim Kantonalen Veterinärdienst eingeholte Halteberechtigung vorgewiesen werden.

Die Hundetaxe beträgt seit dem Hundejahr 2016 Fr. 120.00 und ist für neu angeschaffte Hunde in bar oder via EC-Direct bzw. Postcard am Schalter der Einwohnerkontrolle zu bezahlen. Hundehalter die ihre Hunde bereits bei der Einwohnerkontrolle registriert haben, erhalten jeweils im Mai einen Einzahlungsschein für die Hundesteuer. Der Kanton Aargau gestattet Steuerbefreiungen nur für bestimmte Tiere (z.B. Blindenhunde, Rettungshunde).
Das Hundejahr dauert jeweils vom 1. Mai bis 30. April des Folgejahres.

Sachkundenachweise

Ab 2017 gibt es keine schweizweit obligatorischen Hundekurse mehr

Das nationale Hundekurs-Obligatorium endet am 31. Dezember 2016. Nach dem Entscheid des Parlaments für die Abschaffung hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 23. November 2016 die Umsetzung beschlossen. Die Kantone können Hundekurse hingegen weiterhin vorschreiben.

In der Sommer- und Herbstsession 2016 haben die Eidgenössischen Räte die Motion „Aufhebung des Obligatoriums für Hundekurse" angenommen. Die schweizweit obligatorische Ausbildung mit Sachkundenachweis (SKN) für Hundehalterinnen und -halter wurde 2008
eingeführt, dies ebenfalls aufgrund einer Motion.

Für die Umsetzung des Parlamentsentscheids musste die Tierschutzverordnung angepasst werden. Die Änderungen treten per 1. Januar 2017 in Kraft. Ab dann gibt es auf nationaler Ebene keine obligatorischen SKN-Hundekurse mehr. Alle übrigen Tierschutzbestimmungen im Bereich der Hundehaltung gelten weiterhin, etwa zu Sozialkontakt, Bewegung, Unterkunft, Umgang, Verantwortlichkeiten und Meldepflichten. Zudem können die Kantone auch nach der Abschaffung des nationalen Obligatoriums Hundekurse vorschreiben. Diese basieren auf den kantonalen Hundegesetzen.

Freiwillige Hundekurse sind sinnvoll

Der Bundesrat erachtet freiwillige Hundekurse als sinnvoll, besonders für Personen, die zum ersten Mal einen Hund halten. Gemäss einer Evaluation ist die SKN-Ausbildung sowohl bei den kantonalen Veterinärbehörden als auch bei den Hundehalterinnen und -haltern auf ein überwiegend positives Echo gestossen.

Anmeldeverfahren

  • Falls Sie Ersthundehalter oder noch nicht im AMICUS registriert sind, wenden Sie sich für die Erfassung an die Einwohnerkontrolle
  • Abgabe Kopie Impfbüchlein oder Heimtierpass bei der Einwohnerkontrolle, sobald Sie den Hund übernommen haben
  • Bezahlung Hundesteuer bei der Einwohnerkontrolle
  • Halterwechsel im AMICUS vornehmen, durch vorherigen und aktuellen Hundebesitzer oder Ersterfassung des Hundes durch Schweizer Tierarzt

Zuständige Abteilung