Baustellenfotos Juni 2026
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Aufbau des Turmdrehkrans
Nachdem im Mai das Kranfundament betoniert worden war, fuhr am 1. Juni frühmorgens um 7.35h ein Pneukran der Firma Egger auf den Zentralplatz und installierte sich zwischen den Häusern. Er soll eine tragende Rolle beim Aufbau des Turmdrehkrans übernehmen. Um 7.53h brachte ein erster LKW den Kreuzrahmen und die ersten Ballaststeine. Innert kurzer Zeit waren die Teile auf dem Beton-Fundament montiert. 20 Minuten später wurde die erste Turmsektion angeliefert, die mit Hilfe des Pneukrans mit dem Kransockel verbunden wurde.
Eine Stunde später schwebte schon die mittlere Sektion nach oben, wo sie von zwei gut gesicherten Mitarbeitern präzise auf den unteren Teil geführt wurde. Mit Eisenbolzen und Manneskraft wurden die zwei Sektionen miteinander verbunden. Gegen 11 Uhr kam der oberste Teil mit dem Drehkranz (König) nach oben. Ein paar Minuten später wurde die Kranführerkabine und der Gegenausleger montiert. Mittagspause. Am Nachmittag war dann noch der Ausleger dran und die Gegenauslegergewichte. Nun fehlte nur noch das Hub- und Katzfahrwerk. Gegen 14.30h stand der Turmdrehkran für die kommenden Arbeiten bereit. Ein sauber vorbereiteter und gut terminierter Kranaufbau mit einem eingespielten Team hat Eindruck hinterlassen.
Betonierungsarbeiten und Ankertechnik
Blick auf den rechten Brückenkopf (Seite Baden). Die Wandschalung von der Reuss aus, die Wandschalung vom Zentralplatz her mit Drohnensicht. Links und rechts der Mauer entstehen die Anschlüsse an die bestehende Flügelmauer (unterwasserseitig) und die neue Flügelwand (oberwasserseitig). Mitte Mai wurde betoniert.
Herstellung der bis zu 14 m langen Mikropfähle mit der Ankerbohrmaschine. Auf diesen wird dann die neue Flügelwand fundiert.
Auf der linken Reussseite muss die neue Widerlagerbank betoniert werden. Um Beton unter die Brücke zu bringen, wurden zwei Einfülltrichter aus Holz hergestellt. Der Beton konnte so durch zwei Holzschächte zur richtigen Stelle geleitet werden.
Unterdessen ist die früher betonierte Widerlagerwand von der Schalung befreit. Man sieht ein grosses Loch und einige kleinere Rohrdurchdringungen, wo später Leitungen durchführen.
Geokletterer
Nein, nicht Christo hat die Farbe gewechselt… die Geo-Höhenarbeiter aus Grabs verkleiden die Reussbrücke mit einem Sicherheitsnetz. Die Spezialisten für Arbeiten am hängenden Seil montieren unter der Brücke ein Netz. In hängender und liegender Position «nähen» die Seilkletterer die Netzteile aneinander.
Das rote Netz wird nur während des Hubvorgangs der Brücke benötigt (es wird Ende Juli bereits wieder demontiert) und verhindert, dass Betonstücke, die allenfalls durch die Vibration während des Hubvorgangs aus der Betonplatte herausplatzen, herunterfallen. Einerseits wäre das eine Gewässerverschmutzung und andererseits ein Risiko für die Böötler. Nach dem Anheben der Brücke wird unter der Brücke ein richtiges und viel massiveres Arbeits- und Schutzgerüst montiert, welches dann bei den Rückbauarbeiten als Schutz dient und auch begangen werden kann.