Baustellenfotos März 2026
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Am 09. März wird die Reussbrücke gesperrt.
Erinnerungsfotos
Kurz vor der Sperrung der Brücke
Letzte Vorbereitungen vor der Sperrung
09. März: Sperrung der Reussbrücke
11.11 Uhr – Alles bereit, die Brücke ist vom Brückentor und vom Zentralplatz her gesperrt. Ab heute wird das Rad über den Städtlisteg geschoben. Verkehrs-
dienst für Unterstützung Velofahrende und Fussgänger.
Erste Asphaltbrocken vor der Brücke werden abgebaut
Die Entfernung der Trottoir-Randsteine erfordert Muskelkraft. Ein Anfang ist gemacht.
Die Kleinfräse W35Ri im Einsatz
Die Belagsfräse entfernt den Asphalt auf einer Breite von 35cm und einer Tiefe von bis zu 5cm pro Durchgang. Nach einer Länge wird jeweils das Granulat von einer Kehrwalze aufgesammelt.
Aufgrund des Gewichtes dürfen beide Geräte nicht gleichzeitig auf der Brücke arbeiten.
Was aussieht wie Kunst am Bau – wird ein wichtiger Verankerungsblock
Links und rechts unter der Brücke wird je ein Verankerungsblock mit sehr viel Armierungseisen vorbereitet. Es handelt sich bei den stark bewehrten Betonblöcken auf den Widerlagerbänken um Verankerungsblöcke, die später die angehobene Brücke gegenüber horizontalen Kräften (v.a. Windkräften) stabilisieren.
Am 20 März wurden die Blöcke vom Brückenkopf rechts der Reuss durch ein langes Rohr einer Betonpumpe betoniert. Etwas kniffliger war diese Arbeit beim Brückentor. Die Betonpumpe steht vor dem Tor und ihr Rohr wird vom Chauffeur durch das Tor bis zur Brücke geleitet. Dort wird unter Mithilfe eines Baggers ein Verlängerungsschlauch angehängt. Der Beton kann nun unter die Brücke befördert werden.
Schwemmholzabweiser
Damit die Arbeitsplattformen/Abstützkonstruktionen unter der Brücke bei Hochwasser nicht beeinträchtigt werden können, sind auf beiden Seiten der Brücke massive Schwemmholzabweiser montiert worden.
Unbekanntes aus der Vergangenheit
Was verbirgt sich wohl hinter dieser Eisentüre am rechten Brückenkopf? Bei offener Türe sieht man eine Röhre, ein sogenanntes Sprengrohr. Während des 2. Weltkrieges und während des Kalten Krieges war dort, wie auch in vielen Schweizer Brücken Sprengstoff deponiert.
Im Ernstfall konnte die Brücke gesprengt werden. Auch beim Brückenkopf vor dem Brückentor gibt es ein solches Sprengrohr. Es waren wichtige Anlagen der schweizerische Verteidigung in Kriegszeiten.